Beim täglichen Einsatz der Mighty Maus verschmutzt der innen liegende Bereich des Scrollrädchen nach und nach – bis irgendwann die Maus nur noch nach oben scrollt. Was tun? Das Gehäuse aufbrechen? Mit feinen spitzen Gegenständen um das Scrollrädchen herum stochern? Nein es geht viel einfacher. Alles was Sie brauchen ist ein weißes Blatt A4-Duckerpapier. Dann drehen Sie die Maus um und rollen mit leichtem Druck das Scrollrädchen auf der Papieroberfläche in allen Richtungen ab. Danach scrollt die Maus in den meisten Fällen wieder vor und zurück.
Apples Mighty Mouse scrollt nur aufwärts?
Posted: 17th Juni 2010 by imbuch in Mac OS X, ÜbrigensTags: Maus, Mighty Mouse
Ein FTP-Client ist unverzichtbar. Für gelegentliche Up- und Downloads ist der Freeware-Client Cyberduck für Mac OS X erste Wahl. Müssen aber regelmäßig große Datenbestände übers Internet bewegt werden, wird es schwer, einen schnellen und vor allem zuverlässigen FTP-Transporter zu finden. FileZilla, CuteFTP, ForkLift, Yummy FTP – keiner dieser Programme konnte in allen Belangen überzeugen.
Anders Panic Transmit 4. Schon Version 3 spielte in der Champions League der Mac FTP-Clients. Mit Transmit 4 ist den Entwicklern rund um Cabel Sasser der große Wurf gelungen. Der Datentransfer ist um eine Vielfaches schneller als bei allen Mitkonkurrenten. Neben dem FTP-Protokoll beherrscht Transmit ebenso SFTP, WebDAV und Amazon-S3-Dienste. Die Integration in die Mac OS X System-Umgebung ist perfekt, die Bedienung der Benutzeroberfläche vorbildlich. Remote-Verzeichnisse werden als virtuelle Disk auf dem Schreitisch abgelegt, auch dann, wenn Transmit nicht aktiviert ist.

Transmit 4 steht zur Zeit nur als US-Version zur Verfügung, ein deutschsprachiges Update dürfte aber nicht allzu lange auf sich warten lassen. Für Nutzer die bereits Version 3 besitzen werden 19 US-Dollar für das Update fällig, die Vollversion kostet 34 US-Dollar. Eine gute Investition für alle, die tagtäglich auf einen schnellen, stabilen und belastbaren FTP-Client angewiesen sind.
Fehlende iTunes-Cover finden
Posted: 31st März 2010 by imbuch in Mac OS X, iPod touch, ÜbrigensTags: Cover, iTunes
Es ist verrückt, aber irgendwie macht das Musikhören mit iTunes wieder so viel Spaß wie zu Vinyl-Zeiten. Sammeln, Plattencover wühlen, Albuminfos, Lyrics, aufnehmen – eben das Gesamtpaket, das seit Markteinführung der Audio-CD zu kurz gekommen ist. Blasphemie tönt es von den audiophilen Rängen, aber ich behaupte, dass klangliche Unterschiede zu richtig komprimierten AAC-Dateien, über gute Boxen abgespielt, auch von anspruchsvollen Hörern nur schwer auszumachen sind. Eine Vinyl-LP abgespielt auf einer durchschnittlichen Stereoanlage, so wie sie in den Siebzigern und Achtzigern in jeder Schrankwand standen – hört sich nicht viel besser an, als das digital remasterte AAC-Pendant der LP.
Zur Sache: möchte man eine LP digitalisieren und in die iTunes Mediathek aufnehmen ist das kein Problem mehr. Was zum Problem werden kann ist, dass iTunes das Cover der LP nicht mehr findet. So auch im aktuellen Fall. “Humble Pie – Performance Rockin’ the Fillmore”, legendäres Doppelalbum aus dem Jahr 1971, wanderte aus dem Kellerarchiv in die iTunes Mediathek. Einziges Manko – iTunes findet das Cover nicht. Abhilfe schafft das Amazon Album Art Widget das von der Apple Website unter Dashboard Widgets heruntergeladen werden kann. Danach einfach den Titel des Albums eingeben und auf dem Link CD-Cover an iTunes senden klicken – fertig.
Audioengine 2: Großer Klang auf kleiner Bühne
Posted: 27th März 2010 by imbuch in iPod touch, ÜbrigensTags: A2, Audioengine 2
Es gleicht der Gralssuche, wirklich gute Lautsprecherboxen für den Anschluss am Computer zu finden. Bislang spielen die Bose Companion 2 an einem iMac auf, aber man muss den speziellen Bose Sound mögen. Bei leiserer Gangart klingen die Companions richtig gut, dreht man aber auf Zimmerlautstärke, verliert sich das gute Klangbild hin zu einem dumpfem mittenlastigen Soundbrei. Zeit für die Anschaffung neuer Schallwandler.
Die maßlos überteuerten Plastikbrüllwürfel der Elektrofachmärkte fallen von vornherein durchs Raster, ebenso 2.1 Subwoofer-Systeme. Denn meistens entfalten Subwoofer ihre beste Leistung immer dort im Raum, wo sie eben nicht stehen sollen. Zudem muss der Subwoofer, soll er den Boden nicht zum schwingen bringen, entkoppelt werden. Das geht meistens nur mit einer ca. 7 cm dicken Granitplatte, Spikes oder weichen Absorbern. Gesucht werden hochwertige portable HiFi-Stereolautsprecher für den Anschluss an den Mac, iPod touch oder LCD-Fernseher.
Die Entscheidung fiel zunächst auf das vielfach überaus positiv bewertete Teufel Concept B 200 USB. Zwei Tage haben die Teufel auf meinem Schreibtisch aufgespielt und ich kann die positiven Besprechungen nur unterstreichen. Klanglich sehr gut und mit einer Breite von 10 cm sind die Boxen zwar schlank, aber eine Höhe von 31,10 cm ist für meine Anforderungen einfach zu groß. Und – die Boxen benötigen zum Antrieb noch einen externen Verstärker, die Control Station CB 200 S – ein kompakter Verstärker mit wuchtigem Ringkerntrafo, integrierter Soundkarte und USB-Hub-Funktion. Zugegeben, das Ding macht was her. Die Verarbeitung aller Komponenten ist sehr gut, aber es wird es schon sehr eng auf dem Schreibtisch. Nicht nachvollziehbar ist, dass das USB-Kabel zum Verbinden des Verstärkers mit dem Computer nicht mitgeliefert wird. Über das Teufel-Design kann man streiten. Nach Feng Shui-Maßstäben ist das Concept B 200 USB für den Einsatz an einem iMac suboptimal. Dennoch, klare Empfehlung für alle, die es richtig krachen lassen möchten. Wer bei Teufel bleiben will und einen Subwoofer in Kauf nimmt, sollte sich auf jeden Fall das Concept C 200 USB anschauen (2.1 System), das klanglich ebenfalls in der ersten Liga spielt.
Der Fokus richtete sich jetzt auf die neuen iNNosound Piccolo, die vom ersten Eindruck her genau den Zielvorgaben entsprachen und auf Fairaudio überaus positiv besprochen werden. Dennoch kann der durchweg positive Bericht mich nicht ganz überzeugen. Ist die Abstimmung der koreanischen Breitbänder für meine Hörgewohnheiten rockig genug? Die Suche geht weiter. Im av magazin.de stieß ich schließlich auf einen ausführlichen Testbericht der Audioengine 2. Meine Neugierde war geweckt und ein weiterer Bericht der britischen Stereophile hat mich schlussendlich überzeugt, den Amazon Kaufen-Button zu drücken.
Die Audioengine 2 lässt sich nicht mit handelsüblichen Multimedia-Lautsprechern vergleichen. Schon das Auspacken macht Freude. Das gesamte Equipment ist sorgfältig in weiche Stoffbeutel verpackt, die auch später als Transporttaschen genutzt werden können. Das puristische Design und die Verarbeitung der kleinen US-Amerikaner ist über jeden Zweifel erhaben. Die matt-schwarze Lackierung des 18 Millimeter dicken Holzgehäuses ist edel und makellos. Sämtliche Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Das Anschlusspanel auf der Rückseite der linken Box unterstreicht den professionellen Auftritt der A2.
Die Klangwiedergabe der Schallwandler ist sagenhaft. Egal ob Klassik oder Rock, die A2 meistert Paganinis Capricen ebenso wie Lamb of Gods Groove-Metal-Knaller Wrath. Johann Heggs Growl-Gesang bekommt eine ganz neue Qualität, ZZ Tops Billy Gibbons spielt Old Man als stünde er unmittelbar vor dem Mac. Selbst wenn Slayers Dave Lombardo versucht, mit höllischen Double-Bass-Gewittern die kleinen Boxen aus der Fassung zu bringen – nichts kann die A2 erschüttern. Resonanzen und Vibrationen sind dank des Holzgehäuses nur selten spürbar. Natürlich gelten die physikalischen Grenzen auch für die A2, aber die Beschallung eines 20 qm großen Raumes in angenehmer Zimmerlautstärke ist für die Minis kein Problem. Tja, alles deutet auf das Ende für HiFi-Turm und Standboxen im Wohnzimmer hin. Nichts spricht dagegen ein zweites Paar A2 im Wohnzimmer zu platzieren, das drahtlos mit Musik gefüttert wird. Ja auch das geht. Mit dem Audioengine W1 Wireless Adapater wird die Drahtlosverbindung hergestellt.
Je nach Hörgewohnheit müssen die Boxen mit dem iTunes Equalizer klanglich abgestimmt werden. Für die Audioengine A2 haben sich folgende Einstellungen bewährt.
Detaillierte technische Informationen und ausführliche Testberichte finden Sie auf der Audioengine USA Website, in Stereophile, av magazin und Area-DVD.
Wer weiter recherchieren möchte sollte sich auf jeden Fall auch diese Schallwandler anschauen:
- Audio Pro ADDON ONE
- Audio Pro LV2
- iNNoSound Piccolo
- Teufel Concept B 200 USB
PhotoZoom 3 PRO – unglaublich aber wahr
Posted: 28th Februar 2010 by imbuch in Imaging, Mac OS X, ÜbrigensTags: PhotoZoom
Seit ein paar Tagen liegt eine PhotoZoom 3 PRO-Version auf dem Schreibtisch und wartet auf den Einsatz unter realen Bedingungen. Erste Testergebnisse der Software waren überraschend gut, aber halten die PhotoZoom PRO-Ergebnisse auch hohen Prepress-Anforderungen stand? Eindeutig Ja! Vorausgesetzt das zu vergrößernde Bildmaterial hat eine Auflösung von mind. 150 besser aber 300 Pixel/Zoll. Mit dem S-Spline Max Algorithmus sind selbst extreme Vergrößerungen machbar, die sonst vollkommen unbrauchbar wären. Die Ergebnisse sind knackig scharf und kristallklar – alles unter Beibehaltung feinster Details.
DRM-geschützte Songs der iTunes-Datenbank ausfindig machen
Posted: 23rd Februar 2010 by imbuch in Mac OS X, iPod touchTags: DRM, iTunes
Apple hat 2007 das DRM-freie iTunes Plus-Format eingeführt und bietet damit allen Nutzern an, Ihre DRM-geschützten iTunes-Songs gegen eine Gebühr von 30 Cent pro Song DRM-frei zu machen. Möchten Sie wissen, welche Ihrer Songs noch DRM-geschützt sind, geben Sie im Safari-Browser die Tiny-URL http://tinyurl.com/ydghlsl ein. Nach ein paar Sekunden startet iTunes und zeigt alle noch DRM-geschützten Songs Ihrer iTunes Datenbank und – die fällige Gebühr, um die Songs DRM-frei zu machen.
Filme auf den iPod touch übertragen
Posted: 24th Dezember 2009 by imbuch in Mac OS X, iPod touchTags: Filme, iPhone, iPod touch
Konvertieren Sie den Film in ein iPod-kompatibles Format, vorzugsweise MOV. Als Konverter nutzen Sie das ebenfalls hier vorgestellte Prism. Starten Sie iTunes und kopieren Sie den Film mit Ablage/Zur Mediathek hinzufügen in Ihre iTunes-Mediathek. iTunes legt den Film automatisch in den Ordner Filme. Verbinden Sie jetzt Ihren iPod touch mit iTunes und öffnen Sie das Register Filme.
Aktivieren Sie hier die Option Filme synchronisieren und starten Sie die Datenübertragung mit Klick auf die Schaltfläche Synchronisieren. Nachdem Sie den iPod von iTunes getrennt haben, können Sie den Film auf dem iPod oder dem iPhone abspielen.





